Bäume und Blumen

Der Baum heißt 树 shù, und das Holz, aus dem er besteht, 木头 mùtou. Das Zeichen 木 ist die Zeichnung eines Baums: ein Stamm, zwei Äste, zwei Wurzeln. Für sich allein wird es kaum noch für „Baum“ gebraucht, aber als Bestandteil ist es überall. Zwei Bäume, 林 lín, ergeben ein Wäldchen; drei, 森 sēn, einen Wald, daher 森林 (siehe Die Erde und ihre Landschaften). Ein Strich am Fuß des Baums bezeichnet die Wurzel: Das ist 本 běn, der Ursprung, das Zeichen von 根本 gēnběn und von 日本, Japan, „Ursprung der Sonne“. Ein Mensch, der an einem Baum lehnt, 休 xiū, ruht sich aus.

Fast alle Baumnamen schreibt man mit diesem Radikal des Holzes, das links steht: 松 sōng die Kiefer, 柳 liǔ die Weide, 柏 bǎi die Zypresse, 枫 fēng der Ahorn, 槐 huái der Schnurbaum. Beim Sprechen hängt man 树 an: 松树, 柳树. Achtung: Der Bambus gehört nicht dazu. 竹 zhú hat sein eigenes Radikal, das oben im Zeichen steht und anzeigt, was man aus Bambus herstellte: den Pinsel 笔 bǐ, die Essstäbchen 筷 kuài, den Korb 篮 lán, die Kiste 箱 xiāng. Die Botaniker rechnen ihn übrigens zu den Gräsern. Die chinesische Schrift dagegen hat ihn weder zu den Bäumen noch zu den Gräsern gestellt.

Die Blume, 花 huā, schreibt man mit dem Radikal des Grases über 化 huà, das den Laut angibt. Es ist eine späte Schreibung (sie verbreitet sich um das fünfte Jahrhundert, wenn ich mich nicht irre). Das alte Zeichen war 華, heute 华 huá, das nur noch die Bedeutung „Pracht“ bewahrt und dazu dient, China zu benennen: 中华 Zhōnghuá. Das Radikal des Grases krönt alles, was wächst, ohne zu verholzen: 草 cǎo, 茶 chá, 菜 cài, das Medikament 药 yào und die meisten Blumen dieser Seite (zum Gemüse siehe Obst und Gemüse).

Einen Baum zählt man nicht wie eine Blume. Ein Baum ist 一棵树 (Satz 6): 棵 kē dient für alles, was aufrecht steht, einen Kohlkopf eingeschlossen. Eine Blume ist 一朵花 (Satz 2), und 朵 duǒ zählt auch die Wolken. Ein Strauß heißt 一束花 (Satz 3), ein Blatt 一片叶子. Was die Verben angeht: Die Blumen „öffnen sich“, 开 kāi, dann „verabschieden sie sich“: 谢 xiè. Es ist dasselbe Zeichen wie in 谢谢. Es bedeutet zunächst sich zurückziehen, ablehnen: Die Blume, die welkt, geht fort, und wer sich bedankt, ebenfalls.

Die Chinesen haben den Pflanzen einen Charakter gegeben, im moralischen Sinn des Wortes. Vier von ihnen sind die „Vier Edlen“, 四君子 sì jūnzǐ (Satz 19): die Pflaume 梅, die Orchidee 兰, der Bambus 竹 und die Chrysantheme 菊, eine für jede Jahreszeit. Die Pflaume blüht mitten im Winter, am kahlen Holz, und 王安石 Wang Anshi hat ihr Porträt in zehn Zeichen gezeichnet (Satz 22). Der Bambus biegt sich und bricht nicht; er ist hohl, also bescheiden. Zusammen mit der Kiefer bilden diese beiden die „Drei Freunde des Winters“, 岁寒三友 suìhán sān yǒu. Das sind die Motive, an denen sich jeder Literatenmaler abgearbeitet hat (siehe Der Bambus in der chinesischen Gongbi-Malerei).

Die Chrysantheme, 菊花 júhuā, ist die Blume des Herbstes und derer, die sich aus der Welt zurückziehen, seit 陶渊明 Tao Yuanming sein Amt aufgab, um am Fuß seiner Hecke welche zu pflücken (Satz 23). Verschenken Sie sie allerdings nicht: Ob weiß oder gelb, heute sind sie die Blume der Beerdigungen, wie bei uns an Allerheiligen (Satz 14). Der Lotos hat zwei Namen für eine einzige Pflanze: 荷花 héhuā im Gespräch, 莲花 liánhuā in den Texten und im Tempel. Er wächst im Schlamm und kommt sauber daraus hervor, was 周敦颐 Zhou Dunyi im elften Jahrhundert ein für alle Mal gesagt hat (Satz 24). Die Pfingstrose, 牡丹 mǔdan, die Blume von Luoyang (Satz 10), bedeutet Reichtum, ohne moralischen Anspruch. Sie macht der Pflaume den Titel der Nationalblume streitig, 国花 guóhuā, den die Volksrepublik nie offiziell vergeben hat.

Einige Bäume haben eine Geschichte. Der Ginkgo, 银杏 yínxìng, ist wörtlich die „Silberaprikose“. Man nennt ihn auch 公孙树, den „Großvater-Enkel-Baum“, weil er so langsam wächst, dass derjenige, der ihn pflanzt, seine Früchte nicht mehr sieht (Satz 12). Das ist der Gedanke des Sprichworts 前人栽树,后人乘凉. Der 梧桐 wútóng ist der Baum, auf dem sich der Phönix niederlässt. Aber die 法国梧桐, die „französischen Wutong“, die die Alleen von Shanghai und Nanjing säumen, sind Platanen: Vom Wutong haben sie nur das Blatt, und es heißt, ihr Name komme von der einstigen Französischen Konzession. Die Weide wiederum schenkte man dem, der fortgeht: 柳 liǔ klingt fast wie 留 liú, zurückhalten.

Die Redewendungen der Seite haben oft ein Datum. 胸有成竹 xiōng yǒu chéng zhú geht auf einen Maler der Song-Zeit zurück, 文同 Wen Tong, von dem man sagte, er habe den ganzen Bambus in der Brust, bevor er den Pinsel ansetzte (Satz 20). 百花齐放 bǎi huā qí fàng, „Lasst hundert Blumen blühen“, ist die Losung, die Mao 1956 ausgab, um die Intellektuellen aufzufordern, sich zu äußern. Im Jahr darauf wurden diejenigen, die es getan hatten, als „Rechtsabweichler“ verurteilt, und die Wendung liest man bis heute mit diesem Hintergedanken. Älter ist das Wort des Konfuzius über einen Schüler, der am helllichten Tag schlief: 朽木不可雕也 (Satz 25, siehe Kapitel 5 der Gespräche des Konfuzius). 朽木 xiǔmù, morsches Holz, sagt man noch immer von jemandem, aus dem nichts wird.

Die Pflanzen sind auch in die Wörter des Alltags hineingewachsen. 花 ist ein Verb, ausgeben: 花钱, 花时间 huā shíjiān (ich weiß nicht, woher diese Bedeutung kommt). Die Wurzel, 根 gēn, ergibt 根据 gēnjù, „gemäß“. Die kleinen Leute sind „Graswurzeln“, 草根 cǎogēn, eine Lehnübersetzung des englischen grassroots. Das hübscheste Mädchen des Gymnasiums ist die „Schulblume“, 校花 xiàohuā. In den sozialen Netzwerken heißt Kauflust wecken „Gras pflanzen“, 种草 zhòngcǎo; ist der Kauf getätigt, „rupft man es aus“, 拔草 bácǎo. Der Garten und die Zimmerpflanzen stehen auf der Seite Pflanzen und Tiere. Was das Gras angeht, hat 白居易 Bai Juyi alles gesagt (Satz 21). Es wächst immer wieder nach.

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Gebrauchsanweisung: Jedes Wort trägt sein Niveau. ① das Wesentliche, ② das Geläufige, ③ das Genaue. Beginnen Sie mit den ①: sie reichen schon, um die Bäume eines Parks zu benennen, einen Blumenstrauß zu kaufen oder über die Blumen zu sprechen, die man mag. Die Schaltfläche ▶ gibt die Aussprache, und ein Klick auf ein Zeichen öffnet seine Strichfolge.

Der Baum

树 shù ①
der Baum
大树 dàshù ①
der große Baum
棵 kē ①
(Zählwort für Bäume und Pflanzen)
树叶 shùyè ①
das Baumblatt, das Laub
木头 mùtou ①
das Holz (der Werkstoff)
种树 zhòng shù ①
einen Baum pflanzen
树枝 shùzhī ①
der Ast, der Zweig
树干 shùgàn ②
der Stamm
树根 shùgēn ②
die Wurzel (eines Baums)
树皮 shùpí ②
die Rinde
树荫 shùyīn ②
der Schatten eines Baums
树木 shùmù ②
die Bäume (Sammelbegriff)
植树 zhíshù ②
Bäume pflanzen, aufforsten
砍 kǎn ②
hacken, fällen
红叶 hóngyè ①
das rote Herbstlaub
树苗 shùmiáo ②
der Setzling
树梢 shùshāo ③
der Wipfel
年轮 niánlún ②
die Jahresringe
枝叶 zhīyè ②
die Äste und Blätter, das Laubwerk
常绿 chánglǜ ③
immergrün

Die Baumarten

竹子 zhúzi ①
der Bambus
松树 sōngshù ①
die Kiefer
柳树 liǔshù ①
die Weide
桃树 táoshù ①
der Pfirsichbaum
银杏 yínxìng ②
der Ginkgo
枫树 fēngshù ②
der Ahorn
枫叶 fēngyè ②
das Ahornblatt
桑树 sāngshù ②
der Maulbeerbaum
杨树 yángshù ②
die Pappel
竹叶 zhúyè ②
das Bambusblatt
柏树 bǎishù ②
die Zypresse
槐树 huáishù ②
der Schnurbaum
梧桐 wútóng ②
der Wutong, der Chinesische Schirmbaum (fälschlich auch die Platane)
榕树 róngshù ③
der Banyanbaum
杉树 shānshù ③
die Spießtanne
橡树 xiàngshù ③
die Eiche
棕榈 zōnglǘ ③
die Palme
松柏 sōngbǎi ③
die Kiefer und die Zypresse (die Standhaftigkeit)

Die Blume

花 huā ①
die Blume, die Blüte
朵 duǒ ①
(Zählwort für Blumen)
鲜花 xiānhuā ①
die frischen Blumen
送花 sòng huā ①
Blumen schenken
买花 mǎi huā ①
Blumen kaufen
野花 yěhuā ①
die Wildblume
花朵 huāduǒ ②
die Blüte (der Blütenkopf)
花瓣 huābàn ②
das Blütenblatt
花束 huāshù ②
der Blumenstrauß
盛开 shèngkāi ②
in voller Blüte stehen
赏花 shǎng huā ②
die Blüte bewundern gehen
花粉 huāfěn ②
der Pollen
花苞 huābāo ②
die Knospe
凋谢 diāoxiè ②
verblühen, abfallen
花期 huāqī ③
die Blütezeit
国花 guóhuā ③
die Nationalblume

Die Blumen beim Namen

玫瑰 méigui ①
die Rose
梅花 méihuā ①
die Pflaumenblüte
荷花 héhuā ①
der Lotos (die Blume)
菊花 júhuā ①
die Chrysantheme
桃花 táohuā ①
die Pfirsichblüte
牡丹 mǔdan ①
die Pfingstrose
兰花 lánhuā ①
die Orchidee
樱花 yīnghuā ①
die Kirschblüte
桂花 guìhuā ②
die Duftblüte (Osmanthus)
茉莉花 mòlìhuā ②
der Jasmin
向日葵 xiàngrìkuí ②
die Sonnenblume
百合 bǎihé ②
die Lilie
莲花 liánhuā ②
der Lotos (in der Schriftsprache und im Buddhismus)
郁金香 yùjīnxiāng ②
die Tulpe
水仙 shuǐxiān ②
die Narzisse
杜鹃花 dùjuānhuā ③
die Azalee
康乃馨 kāngnǎixīn ③
die Nelke
月季 yuèjì ③
die Chinarose
牵牛花 qiānniúhuā ③
die Prunkwinde
紫藤 zǐténg ③
die Glyzinie
山茶花 shāncháhuā ③
die Kamelie
油菜花 yóucàihuā ③
die Rapsblüte
四君子 sì jūnzǐ ③
die Vier Edlen (Pflaume, Orchidee, Bambus, Chrysantheme)
岁寒三友 suìhán sān yǒu ③
die Drei Freunde des Winters (Kiefer, Bambus, Pflaume)

Gräser und Pflanzen

草 cǎo ①
das Gras
小草 xiǎocǎo ①
der Grashalm
花草 huācǎo ①
die Blumen und Pflanzen
绿叶 lǜyè ①
das grüne Blatt
根 gēn ①
die Wurzel
野草 yěcǎo ②
das wilde Gras
青草 qīngcǎo ②
das grüne Gras
刺 cì ②
der Dorn, der Stachel
荷叶 héyè ②
das Lotosblatt
野生 yěshēng ②
wild wachsend, wild
果实 guǒshí ②
die Frucht (im botanischen Sinn)
茂盛 màoshèng ②
üppig
杂草 zácǎo ②
das Unkraut
茎 jīng ③
der Stängel
藤 téng ③
die Ranke, die Liane
灌木 guànmù ③
der Strauch
芦苇 lúwěi ③
das Schilf
苔藓 táixiǎn ③
das Moos
蒲公英 púgōngyīng ③
der Löwenzahn
三叶草 sānyècǎo ③
der Klee
薰衣草 xūnyīcǎo ③
der Lavendel
光合作用 guānghé zuòyòng ③
die Photosynthese
草木 cǎomù ③
die Pflanzenwelt

Bäume und Blumen in Redewendungen

百花齐放 bǎi huā qí fàng ②
lasst hundert Blumen blühen
胸有成竹 xiōng yǒu chéng zhú ②
den fertigen Bambus in der Brust haben: genau wissen, wohin man will
势如破竹 shì rú pò zhú ③
wie beim Spalten von Bambus: ein unaufhaltsamer Vormarsch
柳暗花明 liǔ àn huā míng ②
dunkle Weiden, leuchtende Blumen: der Ausweg nach der Sackgasse
昙花一现 tánhuā yí xiàn ③
die Blume, die nur eine Nacht blüht: ein Strohfeuer
借花献佛 jiè huā xiàn fó ③
dem Buddha die Blumen eines anderen darbringen (sich mit fremden Federn schmücken)
根深蒂固 gēn shēn dì gù ③
tief verwurzelt
草木皆兵 cǎo mù jiē bīng ③
jeden Grashalm für einen Soldaten halten
独木不成林 dú mù bù chéng lín ③
ein einzelner Baum macht noch keinen Wald
十年树木,百年树人 shí nián shù mù, bǎi nián shù rén ③
zehn Jahre, um einen Baum zu ziehen, hundert Jahre, um einen Menschen zu bilden
前人栽树,后人乘凉 qiánrén zāi shù, hòurén chéngliáng ③
die Früheren pflanzen den Baum, die Späteren genießen den Schatten
树欲静而风不止 shù yù jìng ér fēng bù zhǐ ③
der Baum möchte Ruhe, doch der Wind hört nicht auf
无心插柳柳成荫 wúxīn chā liǔ liǔ chéng yīn ③
eine Weide gedankenlos gesteckt, und schon spendet sie Schatten

Bäume und Blumen in den Wörtern des Alltags

花时间 huā shíjiān ①
Zeit verbringen (sie „ausgeben“)
根本 gēnběn ②
grundlegend; überhaupt (nicht)
根据 gēnjù ②
gemäß, laut
花费 huāfèi ②
ausgeben; die Ausgabe
火花 huǒhuā ②
der Funke
眼花 yǎnhuā ②
verschwommen sehen
校花 xiàohuā ③
das hübscheste Mädchen der Schule
草根 cǎogēn ③
„Graswurzeln“: die kleinen Leute
种草 zhòngcǎo ③
Kauflust wecken (Netzjargon)
萌芽 méngyá ③
der Keim, der erste Ansatz
栋梁 dòngliáng ③
der Tragbalken: die Stütze (eines Landes)

Beispielsätze

公园里有很多树。 ①
Gōngyuán lǐ yǒu hěn duō shù.
Im Park gibt es viele Bäume.
这朵花真漂亮! ①
Zhè duǒ huā zhēn piàoliang!
Wie hübsch diese Blume ist!
我想买一束花送给妈妈。 ①
Wǒ xiǎng mǎi yí shù huā sòng gěi māma.
Ich möchte einen Blumenstrauß kaufen und ihn Mama schenken.
春天来了,花都开了。 ①
Chūntiān lái le, huā dōu kāi le.
Der Frühling ist da, alle Blumen sind aufgegangen.
你最喜欢什么花? ①
Nǐ zuì xǐhuan shénme huā?
Was ist deine Lieblingsblume?
我家门口有一棵大树。 ①
Wǒ jiā ménkǒu yǒu yì kē dàshù.
Vor meinem Haus steht ein großer Baum.
熊猫最爱吃竹子。 ①
Xióngmāo zuì ài chī zhúzi.
Am liebsten frisst der Panda Bambus.
秋天到了,树叶都黄了。 ①
Qiūtiān dào le, shùyè dōu huáng le.
Der Herbst ist gekommen, die Blätter sind alle gelb geworden.
每年三月,很多人去武汉看樱花。 ②
Měi nián sānyuè, hěn duō rén qù Wǔhàn kàn yīnghuā.
Jedes Jahr im März fahren viele Leute nach Wuhan, um die Kirschblüte zu sehen.
牡丹是洛阳最有名的花。 ②
Mǔdan shì Luòyáng zuì yǒumíng de huā.
Die Pfingstrose ist die berühmteste Blume von Luoyang.
夏天我们常常坐在树荫下聊天。 ②
Xiàtiān wǒmen chángcháng zuò zài shùyīn xià liáotiān.
Im Sommer sitzen wir oft im Schatten eines Baums und plaudern.
这棵银杏树已经有一千多年了。 ②
Zhè kē yínxìng shù yǐjīng yǒu yìqiān duō nián le.
Dieser Ginkgo ist schon über tausend Jahre alt.
桂花开了,整条街都是香的。 ②
Guìhuā kāi le, zhěng tiáo jiē dōu shì xiāng de.
Die Duftblüten blühen, die ganze Straße duftet.
菊花一般不送给朋友。 ②
Júhuā yìbān bú sòng gěi péngyou.
Normalerweise schenkt man einem Freund keine Chrysanthemen.
别摘公园里的花! ②
Bié zhāi gōngyuán lǐ de huā!
Pflück nicht die Blumen im Park!
池塘里的荷花开得真好看。 ②
Chítáng lǐ de héhuā kāi de zhēn hǎokàn.
Die Lotosblumen im Teich sind wunderschön.
三月十二日是中国的植树节。 ②
Sānyuè shí'èr rì shì Zhōngguó de Zhíshù Jié.
Der 12. März ist in China der Tag des Baumes.
秋天去香山看红叶的人特别多。 ②
Qiūtiān qù Xiāngshān kàn hóngyè de rén tèbié duō.
Im Herbst strömen die Leute zu den Duftbergen, um das rote Laub zu sehen.
梅、兰、竹、菊被称为“四君子”。 ③
Méi, lán, zhú, jú bèi chēngwéi “sì jūnzǐ”.
Pflaume, Orchidee, Bambus und Chrysantheme nennt man „die Vier Edlen“.
这件事他早就胸有成竹了,你不用担心。 ③
Zhè jiàn shì tā zǎo jiù xiōng yǒu chéng zhú le, nǐ búyòng dānxīn.
In dieser Sache weiß er längst, wohin er will, mach dir keine Sorgen.
野火烧不尽,春风吹又生。 ③
Yěhuǒ shāo bú jìn, chūnfēng chuī yòu shēng.
Das Steppenfeuer wird nicht mit ihm fertig: Im Frühlingswind wächst es wieder nach.
墙角数枝梅,凌寒独自开。 ③
Qiángjiǎo shù zhī méi, líng hán dúzì kāi.
An der Mauerecke ein paar Pflaumenzweige; der Kälte trotzend, blühen sie allein.
采菊东篱下,悠然见南山。 ③
Cǎi jú dōng lí xià, yōurán jiàn Nánshān.
Ich pflücke Chrysanthemen an der östlichen Hecke; in der Ferne erblicke ich gelassen die Südberge.
出淤泥而不染,濯清涟而不妖。 ③
Chū yūní ér bù rǎn, zhuó qīnglián ér bù yāo.
Er steigt aus dem Schlamm, ohne befleckt zu sein, er badet im klaren Wasser, ohne zu kokettieren.
朽木不可雕也。 ③
Xiǔmù bùkě diāo yě.
Ein Stück morsches Holz lässt sich nicht schnitzen.

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