朝与下大夫言侃侃如也与上大夫言唁唁如也君子椒错如也与与如也
君召使摈色勃如也足攫如也揖所与立左右手衣前后谵如也趋进翼如也宾退必复命曰宾不顾矣
入公门鞠躬如也如不容立不中门行不履阈过位色勃如也足攫如也其言似不足者摄齐升堂鞠躬如也屏气似不息者出降一等逞颜色怡怡如也没阶趋翼如也复其位椒措如也
执圭鞠躬如也如不胜上如揖下如授勃如战色足缩缩如有循享礼有容色私觌愉愉如也
君子不以绀緅饰红紫不以为亵服当暑絺绤裕必表而出之缁衣羔裘素衣麑裘黄衣狐裘亵裘长短右袂必有寝衣长一身有半狐貉之厚以居去丧无所不佩非帷裳必杀之羔裘玄冠不以吊吉月必朝服而朝
齐必有明衣齐必变食居必迁坐
食不厌精脍不厌细食馁而谒鱼馁而肉败不食色恶不食失饪不食不时不食割不正不食不得其酱不食肉虽多不使胜食气惟酒无量不及乱沽酒市脯不食不撤姜食不多食祭于公不宿肉祭肉不出三日出三日不食之矣食不语寝不言虽疏食菜羹瓜祭必齐如也
席不正不坐
乡人饮酒杖者出斯出矣乡人傩朝服而立于阼阶
问人于他邦再拜而送之康子馈药拜而受之曰丘未达不敢尝
厩焚子退朝曰伤人乎不问马
君赐食必正席先尝之君赐腥必熟而荐之君赐生必畜之伺食于君君祭先饭疾君视之东首加朝服拖绅君命召不俟驾行矣
入太庙每事问
朋友死无所归曰于我殡朋友之馈虽车马非祭肉不拜
寝不尸居不容见齐衰者虽狎必变见冕者与瞽者虽亵必以貌凶服者式之式负版者有盛馔必变色而作迅雷风烈必变
升车必正立执绥车中不内顾不疾言不亲指
色斯举矣翔而后集曰山梁雌雉时哉时哉!”子路共之,三嗅而作。
X.1. Konfuzius war in dem Dorf, wo seine Familie wohnte, sehr zurükhaltend; er schien nicht sprechen zu können. Im Ahnentempel und am Hof des Fürsten drückte er sich klar aus, aber mit ehrerbietiger Aufmerksamkeit.
X.2. Im Palast des Fürsten sprach er zu Untergebenen mit Festigkeit und Direktheit, zu Vorgesetzten mit Freundlichkeit und Offenheit. In Gegenwart des Fürsten zeigte er eine fast ehrwürdige Scheu, eine edle Würde.
X.3. Als er vom Fürsten von Lou beauftragt wurde, Gäste zu empfangen, schien sein Gesicht verändert und sein Gang befangen. Um die Gäste zu begrüßen, faltete er die Hände und drehte sie nach rechts und links; seine Tunika blieb vorne und hinten gut sitzend. Beim Einführen der Gäste schritt er schnell mit leicht ausgestreckten Armen wie Vogelflügel. Nach dem Aufbruch eines Gastes sagte er dem Fürsten: Der Gast wendet den Kopf nicht mehr zurück.
X.4. Beim Eintreten durch das Palasttor beugte er sich, als wäre das Tor zu niedrig. Er hielt sich nicht in der Mitte des Eingangs; er vermied, auf die Schwelle zu treten. Beim Vorbeigehen am Sitz des Fürsten schienen ihm Gesicht und Gang verändert; die Worte schienen ihm zu fehlen. Er betrat den Saal mit geraffter Tunika, geneigtem Körper und angehaltenem Atem. Beim Hinausgehen nahm sein Gesicht nach der ersten Stufe seinen gewohnten Ausdruck wieder an; er wirkte freundlich und froh. Am Fuß der Stufen beeilte er den Schritt wie ein Vogel, der die Flügel ausbreitet. Bei der Rückkehr zu seinem Platz empfand er ehrfurchtsvolle Scheu.
X.5. Er hielt die Tafel seines Fürsten mit geneigtem Körper, als hätte er nicht die Kraft, sie zu tragen; er hob sie auf Kopfhöhe wie beim Gruß; er senkte sie auf Brusthöhe wie beim Darreichen eines Gegenstands. Er wirkte wie ein vor Angst zitternder Mann. Beim Gehen hob er kaum die Füße. Bei Geschenken seines Fürsten an einen fremden Fürsten wirkte er freundlich und froh; bei privaten Geschenken noch freundlicher.
X.6. Dieser große Weise trug keinen Kragen mit blaurot getöntem Rand, keinen mit schwarzrot getöntem. Für die Alltagskleidung wählte er weder Weißrot noch Violett. Im Sommer trug er unter einer locker gewebten Hanftunika eine weitere. Im Winter trug er eine schwarze Tunika über einer mit schwarzem Lammfell gefütterten, oder eine weiße über einer mit weißem Hirschfell, oder eine gelbe über einer mit gelbem Fuchsfell gefütterten. Die Pelztunika war lang; der rechte Ärmel war kürzer als der linke. Dichte Fuchsfell- oder Marderpelzkleider dienten ihm zu Hause. Wenn er nicht in Trauer war, trug er stets Gegenstände am Gürtel. Das Gewand für Hof oder Tempel hatte Falten am Gürtel; bei anderen war der Stoff dort halb so breit. Er trug sein Pelzkleid und die schwarze Mütze nicht bei Beerdigungen. Am ersten Monatstag legte er die Hofkleider an und begrüßte seinen Fürsten.
X.7. Wenn er Enthaltsamkeit übte, trug er eine Leinentunika für die Reinigungstage. Nachts ruhte er in einem Gewand, das anderthalbmal so lang war wie sein Körper. Er änderte Nahrung und Schlafzimmer.
X.8. Konfuzius liebte feinen reinen Reisbrei und sehr fein gehacktes Fleisch. Er aß keinen schimmeligen oder verdorbenen Brei, keinen Fisch und kein Fleisch, das zu verderben begann. Er aß kein Gericht, das Farbe oder Geruch verloren hatte, kein ungenügend Gekochtes, keine unreife Frucht. Er aß nichts, was nicht ordentlich geschnitten oder nicht mit der geeigneten Soße gewürzt war.
Selbst bei reichlich Fleisch nahm er nicht mehr davon als pflanzliche Nahrung. Die Menge vergorener Getränke war nicht festgelegt, reichte aber nie aus, seine Vernunft zu trüben. Er wollte keine erkauften fermentierten Getränke oder getrocknetes Fleisch. Er hatte stets Ingwer auf seinem Tisch. Er aß nie maßlos.
Wenn er dem Fürsten beim Opfer im Palast geholfen hatte, bewahrte er das Fleisch nicht einmal eine Nacht. Das Fleisch, das er selbst seinen verstorbenen Eltern geopfert hatte, bewahrte er nicht länger als drei Tage; danach hätte er es nicht mehr gegessen.
Bei den Mahlzeiten besprach er keine Angelegenheit, selbst wenn man ihn befragte. Nachts, zu Bett, begann er keine Diskussion.
Selbst bei grober Nahrung und Kräutergebrühe versäumte er nie, seinen verstorbenen Eltern etwas anzubieten, und er tat es mit Andacht.
X.9. Er setzte sich nicht auf eine Matte, die nicht gemäß den Regeln aufgestellt war.
X.10. Nach einer Dorfversammlung mit gemeinsamem Trinken verließ er den Saal nach den alten Männern mit Stöcken. Wenn die Dorfbewohner Bittgebete gegen Seuchen verrichteten, stand er in Hofkleidern am Fuß der Stufen auf der östlichen Seite.
X.11. Wenn er einem Freund in einem fremden Fürstentum Grüße übermitteln ließ, machte er zwei Verbeugungen und begleitete den Boten bis zur Tür. Als Kangzi ihm ein Heilmittel schickte, nahm der Philosoph es nach einer Verbeugung an und sagte: Ich kenne dieses Mittel nicht; ich würde es nicht wagen, es einzunehmen.
X.12. Als sein Stall abgebrannt war, fragte Konfuzius bei seiner Rückkehr: Wurde jemand verletzt? Er erkundigte sich nicht nach den Pferden.
X.13. Wenn der Fürst ihm ein zubereitetes Gericht sandte, kostete er es auf einer ordentlichen Matte. Bei rohem Fleisch ließ er es kochen und bot es den Verstorbenen an. Ein lebendes Tier hielt er am Leben. Wenn er im Palast neben dem Fürsten speiste und jener Speisen darbrachte, kostete Konfuzius mit. War er krank und der Fürst kündigte seinen Besuch an, wandte er den Kopf nach Osten, legte die Hofkleider an und streckte den Amtsgürtel darüber. Wenn der Fürst ihn rief, ging er zu Fuß, ohne den Wagen abzuwarten.
X.14. Beim Tod eines Freundes, wenn kein Verwandter die Bestattung übernehmen konnte, sagte er: Ich übernehme die Beerdigung. Für Geschenke von Freunden, selbst Wagen und Pferde, verbeugte er sich nicht, außer bei geopfertem Fleisch.
X.15. Im Liegen streckte er sich nicht wie eine Leiche aus. Zu Hause war sein Benehmen nicht allzu ernst. Sah er einen Mann in Trauerkleidern, selbst einen engen Freund, nahm er einen mitleidsvollen Ausdruck an. Sah er einen Amtsträger oder einen Blinden, zeigte er stets Respekt. In der Kutsche bei einem Mann in tiefer Trauer legte er die Hände auf die Stütze und grußte mit einer Kopfneigung. Einem Mann mit Zensustafeln begegnete er ebenso. Bei einem großen Festmahl erhob er sich und dankte dem Gastgeber. Wenn Donner grollte oder Sturm tobte, bezeugte sein Gesicht Ehrfurcht vor dem zürnenden Himmel.
X.16. Beim Einsteigen in die Kutsche hielt er den Körper gerade und fasste das Einstiegsseil. In der Kutsche blickte er nicht zurück, sprach nicht hastig, zeigte auf nichts.
X.17. Wenn ein Vogel einen bedrohlichen Menschen sieht, fliegt er auf, kreist und lässt sich nieder. Konfuzius sagte: Wie diese Fasan auf der Bergbrücke weiß, den rechten Augenblick zu wählen! Zilu drehte sich zu ihr um; sie stieß drei Rufe aus und flog davon.
Anmerkungen:
X.7. Als Konfuzius sich auf ein Opfer vorbereitete, hielt er die vorgeschriebene Enthaltsamkeit ein. Nach einem Bad legte er über seine gewöhnlichen Kleider die Reinigungstunika, um den Körper rein zu halten. Diese Tunika war aus Leinen. Er reinigte sich vollständig, innerlich wie körperlich. Zur Zeit der Enthaltsamkeit trug er nachts ein besonderes Kleidungsstück über seinen gewöhnlichen Kleidern, anderthalbmal so lang wie sein Körper, um die Füße zu bedecken. Er änderte den Speiseplan: kein vergorenes Getränk, kein stark riechendes Gemüse, damit der Geruch nicht die Klarheit seines Geistes trübe.
X.8. Das Hackfleisch wird aus Rind-, Hammel- oder Fischfleisch sehr fein gehackt. Reiner Reis nährt, grob zubereitetes Hackfleisch schadet. Konfuzius schätzte diese Speisen, ohne sie unbedingt verlangen zu wollen. Er aß nichts Gesundheitsschädliches. Er meinte, Fleisch müsse regelmäßig geschnitten sein; wenn nicht, aß er es nicht, denn er hasste Unregelmäßigkeit.
Das Getreide soll die Hauptnahrung bilden; daher aß Konfuzius nicht mehr Fleisch als andere Speisen. Fermentierte Getränke dienen der Freude in Gesellschaft; er mied nur die Trunkenheit. Ingwer klärt den Geist und vertreibt Unreinheiten; Konfuzius hatte ihn stets auf seinem Tisch.
Nach Opferdarbringungen im Palast erhielt er seinen Fleischanteil und verteilte ihn sofort, ohne bis zum nächsten Tag zu warten, aus Respekt vor den Ahnen und zur Ehre des Fürsten. Bei eigenen Hausopfern bewahrte er das Fleisch nicht länger als drei Tage; denn es wäre verdorben, und die Menschen hätten es nicht mehr gegessen.
X.17. Wenn ein Vogel alle Zeichen so aufmerksam beachtet, sollte der Mensch dann kommen und gehen ohne Prüfung und Überlegung?


